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Dirigentin

Birgit Heyne machte ihre ersten Erfahrungen mit dem Spiel des konzertanten Akkordeons 1990 bis 1992 an der Musikschule Altenburg bei Werner Osten, der sie auf die Aufnahme­prüfung für die „Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach” vorbereitete. Dort begann sie anschließend ihre professionelle musikalische Ausbildung mit den Hauptfächern Akkordeon und Ensemble-Leitung/Dirigieren.

Nach erfolgreichem Abschluss wechselte sie an die Wiesbadener Musikakademie und schloss 2000 das Studium zur „staatlich geprüften Musikpädagogin” mit dem Hauptfach Akkordeon bei Dr. Jörg Mehren ab. Anschließend absolvierte sie ein zweijähriges Aufbaustudium mit dem Hauptfach Blockflöte bei Dagmar Nilles.

Seither nimmt Birgit Heyne regelmäßig an Fortbildungen teil wie 2019 beim Jurysymposium des Deutschen Harmonika Verbandes unter der Leitung von Stefan Hippe, Johannes Baumann und Gerhard Koschel.

Bereits seit über 20 Jahren gibt Birgit Heyne ihr Wissen und Können erfolgreich an Akkordeon-Schüler weiter und leitet mit Freude verschiedene Ensemble, Schüler-, Jugend- und Vereinsorchester.

Nachdem sie von 2000 bis 2019 den Nachwuchs für den Akkordeon-Club Sulzbach e.V. ausbildete und deren Orchester leitete, übernahm sie 2020 die musikalische Leitung beim Verein der Akkordeonfreunde 1955 Flörsheim.

Zudem unterrichtet sie seit 2006 beim 1. Hofheimer Akkordeon-Verein LYRA von 1893 e.V. und leitet das dortige Jugendensemble.

Verein

Der Verein der Akkordeonfreunde gründete sich 1955 als zweiter Akkordeonverein in der Stadt Flörsheim am Main unter der Leitung von Herrn Musikdirektor Josef Dieser. Bis 1994 war er für die musikalischen Geschicke des Vereins verant­wort­lich.

Von 1994 bis Sommer 2012 fungierte Wolfgang R. Wagner als Dirigent. Sein besonderes Engagement galt der Werkpflege Rudolf Würthners, der in beispielloser Weise zahlreiche klassische Orchesterwerke für das Akkordeon bearbeitet hat und auch eigene Kompositionen schrieb.

Neben den jährlich veranstalteten Konzerten im November und Kirchenmusiken im Frühjahr waren für die Akkordeonfreunde Flörsheim deshalb die Beteiligungen an den Rudolf-Würthner-Musikpreisen 1996 und 1999 herausragende Ereignisse, denn hierbei konnten die Akkordeonfreunde als erstes Orchester in der Geschichte dieses Wettbewerbes zweimal in Folge den 1. Preis mit der Wertung „hervorragend” belegen. Auch fanden in der Akkordeonwelt vielbeachtete Konzerte zum Deutschen Akkordeon-Musikpreis in Baden-Baden (1997) oder in der Akademie Remscheid (1998) statt.

Als weiterer Höhepunkt wurde 2002 auf Anfrage des Hessischen Rundfunks eine Auswahl des Vereinsrepertoires aufgenommen und im Rahmen einer Vereins­vorstellung der Akkordeonfreunde im Radio gesendet.

Immer wieder konnten Musiker unterschiedlichster Instrumente (so z.B. Gesang, Geige, Klarinette, Kontrabass) zum gemeinsamen Spiel mit dem Orchester gewonnen werden und damit dessen musikalischen Horizont bereichern.

Nach dem Weggang Wolfgang R. Wagners nach München verließen leider viele Spieler das Orchester, was für den Verein einen schweren Einschnitt bedeutete.

Die vier Spieler Dagmer, Anke, Helmut und Dietmar gaben den Verein trotzdem nicht auf und musizierten sieben Jahre als Ensemble weiter.

Durch ihr großes Engagement konnte auch in dieser Zeit das jährlich traditionelle Herbstkonzert stattfinden (was leider in 2020 durch die Corona-Pandemie ausfiel).

2020 bekam der Verein Zuwachs und kann sich mit einer momentanen Spielerzahl von 14 Spielerinnen und Spielern zurecht wieder Orchester nennen.

Gleichzeitig übernahm Birgit Heyne das Dirigat des Orchesters.

Der Verein sieht positiv in die Zukunft und möchte sein Publikum auch weiterhin mit einem breiten Spektrum der Musik von Originalmusik, Klassik, Jazz, Pop und gehobener Unterhaltungsmusik erfreuen.

Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind immer gerne willkommen.